Reisen durch Afrika

Von Ghana bis Burkinofaso

Reise durch Ghana

Hallo Ihr!
Ich war schon einige male in Afrika, teils beruflich und teils privat. Ich wurde angeregt die Fotos mittels Blog öffentlich zu machen. Das tue ich gerne. 
Ich beginne mit Ghana, das ich zwei mal besuchte. Einmal war ich in einem Spital, das ein befreundeter Arzt leitet und das man nur mit der Fähre oder durch den Urwald erreicht. Das zweite mal fuhr ich mit einem Fahrer und zwei Freunden durch ganz Ghana bis Burkina Faso.

Wie alles begann

Als mich mein Freund, der leider schon verstorbene Siegfried Zapletal fragte, ob ich mit nach Ghana fliegen will, war ich sofort dabei. Denn der schwarze Kontinent hat es mir angetan. Obwohl ich zum damaligem Zeitpunkt schon drei mal als Tourist in Afrika war, verliebte ich mich in den schwarzen Kontinent in ihre zwar armen, aber – meist – freundlichen Bewohner, dem Geruch nach verbrannten Holz und die Landschaft.
Mein Freund, der ein Jahr davor mit einem befreundeten Arzt in Ghana war, erzählte wahre Schauergeschichten, die sich dann als Schauermärchen herausstellten. „Du musst WC-Papier mitnehmen, denn dort gibt’s keines“, oder „waschen kannst dich auch nirgends und es ist wahnsinnig heiß.
Das machte mir aber keine Angst, denn ich wollte das Land und seine Bewohner einmal abseits der Touristenwege kennen lernen.
Der befreundete Arzt Dr. Walter Metzgolich leitete ein Jahr lang ein Spital in Donkorkrom, das man nur mit der Fähre über den Volta-Stausee oder durch den Urwald erreichen konnte. Ich sollt für den Spitalsbetreiber, einer religiösen Gruppe eine Fotoreportage machen.
Im Juni starteten wir das erste Abenteuer Afrika. Von Wien flogen wir mit der „Air Italia“ über Mailand nach Accra, der Hauptstadt von Ghana.
Bei der Zwischenlandung in Nigeria durften wir die Maschine nicht verlassen. So vertrieben wir uns die Zeit mit Karten spielen. Nach einer Viertelstunde wurde es im Flieger lebendig. Militär und Polizei kamen in regelmäßigen Abständen in das Flugzeug, durchquerten es und verließen es wieder. Ich war natürlich neugierig und wollt sehen was da los war und stand von unsern Platz in der ersten Reihe auf. „Sit down“, sprach die Stewardess aufgeregt und drückte mich wieder in den Sitz. Dann endlich nach mehr als einer Stunde wurde ein Nigerianer huckepack aus dem Flugzeug befördert.
Wie wir später erfuhren schickten die Italienischen Behörden einen Emigranten wieder in seine Heimat und der weigerte sich auszusteigen. Vor so viel Publikum mussten die Beamten natürlich jede Gewalt vermeiden und so wurde er auf den Rücken eines Soldaten abtransportiert.
Das war unsere Route
Das war unsere Route

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