Die Angst im Nacken

Viele Österreicher haben Angst vor der Zukunft. Keiner weiß was der Ansturm der Flüchtlinge wirklich bringt. In den Leserkommentaren in einer Österreichischen Tageszeitung wird die Schuld der Regierung gegeben: "da wird immer nur geredet und verhandelt während Tausende von Menschen unkontrolliert die Grenze passieren. Wie viele werden noch kommen und uns eine Menge Kosten verursachen".

"Wirklich Schutzbedürftige sollen den Schutz auch erhalten, aber wer ist wirklich schutzbedürftig? Unsere Nachkommen werden noch lange an der Unfähigkeit dieser Regierung zu arbeiten haben. Wenn es so weiter geht, dann werden die Österreicher bald selbst auswandern müssen", ist nur eine der vielen Kritiken. Die Angst im Nacken bleibt – vor Krankheiten, vor den eingeschleusten IS-Kämpfern, den Deserteuren und den Drogenkurieren - die ungehindert in Österreich einmarschierten. Es sind auch viele Afrikaner dabei, aus Ländern die keinen Krieg haben und nur Arbeitsunwillige und sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge das Land verlassen.

Eine Gefahr ist auch die Feindschaft einiger Stämme dieser Länder, die in Österreich oder Deutschland zum Bürgerkrieg untereinander führen könnte. Viele Österreicher sind auch der Meinung, dass die Berichte über das Asyl-Problem zu einseitig sind. Man sieht immer nur Kinder und Familien auf den Fotos, die Anfangs sicher das Mitleid der Bevölkerung hervorriefen. Die Meinung kippte aber rasch, als sie die jungen Männer sahen, die mit Steinen auf die Ungarischen Grenzpolizei warfen. Außerdem stört den Bürgern, dass die Mehrzahl der Asylanten nicht aus ihrem Land flüchten musste, sondern aus einem Flüchtlingslager kommt - und nur ihre wirtschaftliche Lage verbessern will.

"Unsere Medien werden schön langsam aber sicher unglaubwürdig. Mann sollte den Tatsachen ins Auge blicken und nicht immer auf die Tränendrüsen drücken. Ich schau mir Sendungen über die Asylanten und ihren armen Kindern gar nicht mehr an und lese auch die Berichte nicht. Es genügt, wenn ich im Autoradio hören muss, dass wieder einmal tausend oder mehr sogenannte Flüchtlinge nach Österreich unkontrolliert einreisten", ist der Tenor von Vielen. Man will mit den Berichten dem Volk zeigen, wie arm sie sind, was auch anfangs gelang. Aber jetzt glaubt niemand mehr daran. Auch nicht an einen Stopp der Einwanderer. Und Tausende sind noch auf dem Weg in die EU.